Der Topf cháo auf dem Herdkocht in SchübenDampf steigt aufbeschlägt die ganze Scheibedie Frau steht da und rührt mit gleichmäßiger Hand
Sie hat keine Eilerührt nur sehr langsamder Holzlöffel berührt den Bodenmit einem leisen Klangder Duft von Reis breitet sich in der ganzen Küche aus
Draußen wird der Himmel dunkelStück für Stückim Haus gehen die Lichter anwarm und gelbsie streckt die Hand aus dreht die kleine Gasflamme herunter
Der cháo ist weich gekochtsie schöpft ihn in eine Schüsselstellt sie auf den Holztischeine Schüssel nur für siedie Schüssel daneben bleibt leer
Sie setzt sich und isstLöffel für Löffel heißen cháoder Blick zum Hofdorthin, wo auf dem leeren Stuhleinmal jemand saß jetzt ist dort nur Wind
Als sie sich die Hände wäschtfließt das Wasser gleichmäßigsie trocknet die Händeund löscht das Küchenlichtder Topf cháo ist leer der Dampf löst sich auf
